Im Wind der Zeit

Du bist so still, wenn man dich betrachtet
und so wunderschön, wenn du lächelst
einzig mein Herz weiß, was ich für Qualen leide
wenn du gehst

diesen Weg voller Schmerzen entlang,
der die Blätter deines Baumes alt und welk werden lässt,
kroch ich aus Furcht, du könntest vergehn,
in diesem Kreislauf der Zeit

hab ich dich gefunden, als müder Wanderer,
in den Nächten ohne Mond und Laut,
waren mein Kissen, deine Wurzeln,
die mich mit ihren Dornen lockten

doch als die hässliche Fratze schon Maß nahm für mein Grab,
erblühte in mir deine Saat, die du mir gabst mit deinem
Lächeln, ganz still,
wie ein Blatt im Wind der Zeit

fängst du mich auf